Sechs entscheidende Tipps für ein effektives Zähne putzen

Auch wenn man seit dem ersten Besuch beim Zahnarzt in Zürich über das richtige Zähne putzen aufgeklärt wurde, ist es bei Weitem nicht so, dass man bereits alles über die Zahnreinigung weiß. Oder dass sich gewisse Dinge nicht nochmal ändern, weil die Zahnmedizin Fortschritte in ihren Erkenntnissen zu diesem Thema gemacht hat.

In diesem Artikel lässt sich nachlesen, warum es reicht, einmal am Tag die Zähne zu putzen und es sich um eine gute Idee handelt, die Zähne vor dem Essen zu putzen statt danach. Was aber bestehen bleibt, ist die Tatsache, dass richtiges Putzen von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit der Zähne ist. Es verhindert Zahnerkrankungen sowie Entzündungen und sorgt dafür, die Zähne lebenslang zu erhalten.

Einmal am Tag mit Ruhe putzen

Viele Patienten putzen sich direkt nach jedem Essen die Zähne oder mindestens jedoch zweimal täglich. Dennoch leiden sie an Karies und haben viele Probleme im Mundbereich. Andere putzen sich einmal am Tag die Zähne und kommen schmerzfrei durchs Leben.

Hierzu muss man wissen, dass das Zähne putzen nicht in erster Linie dazu dient, die Essensreste zu entfernen. Die müssen zwar auch irgendwann raus, aber dazu reicht es, die reinigende Prozedur einmal am Tag durchzuführen. Viel wichtiger ist es, die Zähne von den Belägen zu befreien. Die enthalten nämlich die Bakterien, die den Zahn am Ende krankmachen.

Bei den Belägen handelt es sich um eine Art Biofilm, der schädlich für die Zähne ist, weil er die Bakterien enthält. Sie zu produzieren dauert länger als 12 Stunden, so dass quasi davor nicht geputzt werden muss. Einmal am Tag sollte man sich jedoch ausreichend Zeit nehmen, um diesen Biofilm gründlich zu entfernen.

Natürlich schadet es dem eigenen Wohlgefühl und dem sicheren Auftreten in der Gesellschaft nicht, sich ein zweites oder drittes Mal die Zähne zu putzen.

Bitte mit der richtigen Technik

Viele Anwender gehen nach dem Chaosprinzip zur Sache. Das stellt der Zahnarzt bei den regelmäßigen Kontrollen in seiner Praxis in Zürich immer wieder fest. So entstehen leider Putzlücken, an denen die schädlichen Belege dauerhaft haften bleiben; immer an den gleichen Stellen. Der Patient ist nun mal ein Gewohnheitstier. Viel besser ist es, sich ein System anzugewöhnen, dass man ganz ritualmäßig täglich durchführt. Bedeutet, dass man täglich im oberen rechten Bereich beginnt und sich erst mal an der Außenfläche durch den gesamten Oberkiefer durcharbeitet. Dann putzt man die gesamte Innenfläche, wobei man wieder oben rechts beginnt. Ähnlich verfährt man im Unterkiefer.

Es fällt leichter, wenn man sich bezüglich eines Systems von der Dentalhygienikerin bei einer Zahnreinigung unterstützen lässt. Sie weiß genau, wie man keine Stelle auslässt und so alle Beläge restlos entfernt und hat den ein oder anderen wertvolle Ratschlag parat.

Und mit dem richtigen Werkzeug

Ähnliches gilt für die Zahnbürste. Man sollte sich beim Zahnarzt eingehend beraten lassen, ob es nun die manuelle Zahnbürste oder eine Schallzahnbürste sein soll. Auch die Härte der Borsten sollte besprochen werden; ebenso die Technik mit der entsprechenden Bürste. Es macht nämlich keinen Sinn, die elektrische Zahnbürste mit Eigenbewegungen zu unterstützen. Auf diese Weise richtet man mehr Schaden als Nutzen an.

Kommen Dentalbürsten zum Einsatz, sollten sie in der richtigen Größe eingesetzt werden. Sind sie zu klein, reinigen sie nicht gründlich. Sind sie zu groß, verletzten sie ggf. das Zahnfleisch.

Nur mit der richtigen Zahncreme

Neben der Frage nach dem Fluorid in der Zahncreme, ist die Frage nach der Abrasivität (schleifende Wirkung) ebenso von Bedeutung. Ähnlich wie beim Schleifpapier im Baumarkt, lohnt sich auch hier die Frage, wie stark die Körnung sein darf, damit sie die Beläge sicher entfernt und dabei keinen Schaden anrichtet. Der RDA-Wert (relative Dentinabrasion) sollte nicht über 60 liegen. Ist er unter 30, hat sie kaum eine effektive Wirkung auf die Beläge. Eine Zahncreme, die also dauerhaft zum Einsatz kommt, sollte folglich einen RDA-Wert zwischen 30 und 60 haben.

Das richtige Timing sollte es sein

Und das ist vor dem Essen! Nicht der Zucker macht die Zähne kaputt. Es ist die Säure. Der Zahn wird nur dann beschädigt, wenn auf dem Zahn Beläge sind, die Bakterien enthalten. Dann nämlich wird der Zucker in Säure verwandelt und die greift den Zahn an. Das ist der Grund warum Kohlenhydrate nicht ganz so günstig sind. Putzt man sich nun also die Zähne VOR dem Essen effektiv, sind einfach keine Beläge vorhanden, die den Zucker in Säure umwandeln können. Voraussetzung ist allerdings, dass es gelingt, alle Beläge restlos zu entfernen.

Putzt man nach dem Essen, so ist die Säurebildung häufig schon im Gange. Wienert man nun über solch entkalkte Stellen, kann man die oberflächliche Zahnsubstanz im schlimmsten Fall beschädigen.

Ohne regelmäßiges Feedback vom Zahnarzt Zürich geht es nicht

Der Profi weiß es am besten und deswegen sollte man seine Putztechniken- und werkzeuge zweimal im Jahr überprüfen lassen. Der ideale Ort hierfür ist die Zahnvorsorgeuntersuchung und/oder die Professionelle Zahnreinigung. Dort nimmt man sich die Zeit, den Patienten allumfassend zu beraten oder auch mal darauf hinzuweisen, dass die eigenen Zähne nun etwas anderes als bisher benötigen, z. B. was die Zahnbürste anbelangt oder die Wahl der Zahncreme.

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