Das Herz gehört nicht auf die leichte Schulter

Die technischen Entwicklungen haben in dem Bereich der Kardiologie im Herzzentrum Zürich in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Heute können OPs vorgenommen werden, die früher undenkbar waren. Die Operationen selbst können minimalinvasiver vorgenommen denn je und der Kardiologie gelingt es immer zuverlässiger, die Menschen am Leben zu halten, auch wenn die Zeit durch eine problematische Herzerkrankung abgelaufen scheint.

Das alles stimmt froh und begeistert auch die Kardiologen im Herzzentrum Zürich. Das Behandeln der Patienten ist sicher von Erfolg geprägt. In diesem Bereich ist immer mehr möglich und die Arbeit mit immer neueren Methoden an immer ausgefeilteren Gerätschaften gestaltet sich für die verschiedenen Fachkardiologen innovativ und sehr befriedigend.

Auch beim Patienten kommt an, dass das Setzen eines Stents mittlerweile zu den Routineeingriffen gehört und Bypässe selbstverständlich eingesetzt werden können. Die OPs am offenen Herzen werden immer seltener und wenn sie schon mal sein müssen, so sind sie sicher wie nie. Ist das Herz irreversibel erkrankt, kann man es sogar austauschen und hat so verlängerte Aussichten auf das Leben.

Eigenverantwortung des Patienten

Das sollte man nicht falsch verstehen. Jeder Kardiologe in Hirslanden Zürich freut sich über jede neue medizinische Entdeckung oder Methode, die ihn darin unterstützt, seine Patienten sicher und erfolgreich durch das Leben zu bringen. Der Patient auf seiner Seite sollte jedoch immer auf sein Herz hören und achtsam mit ihm umgehen.

Sicher ist es heute keine große Sache mehr, einen Stent zu setzen und auch wenn die Herzklappe erneuert werden muss, wird der Mensch mithilfe dieser OP wieder gesund werden und zu einer besseren Lebensqualität zurückkehren können. Viel besser ist es jedoch, wenn das Herz gar nicht erst erkrankt und gesund bleiben kann. Dafür kann der Patient eine Menge tun.

Auch wenn der genaue Zusammenhang zwischen dem Lebenswandel mit seinen negativen Faktoren und kardiologischen Erkrankungen noch nicht bis ins Letzte erforscht ist, so besteht unter den Kardiologen in Hirslanden Zürich Einigkeit darüber, dass sich z. B. Stress, Alkohol, Nikotin und Bewegungsmangel ungünstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Hinzu kommt, dass man sich unter Stress ungesünder verhält. In stressigen Lebensphasen trinken die Menschen mehr Alkohol, rauchen zu viel oder essen unangepasst. Gleichzeitig vernachlässigen sie die für die Gesundheit notwendige Bewegung und halten kaum mehr inne, um zu entspannen.

Diese verschiedenen Verhaltensweisen tragen zu Arterienschädigungen bei, die Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen können. Es gilt mittlerweile als gesicherte Erkenntnis, dass Stress Entzündungen auslösen kann und ein Auslöser von Herzkrankheiten ist. Die Forscher erklären einstimmig, dass durch solche aktiven Entzündungsprozesse im Körper Erkrankungen wie Arteriosklerose (Arterienverkalkungen) oder Bluthochdruck begünstigt und beschleunigt werden.

Achtsamer Umgang mit dem Herz

Nicht jeder ist sich jedoch im Klaren darüber, wie stressig das eigene Leben ist, und achtet nicht ausreichend auf sich. Heutzutage rasen wir durch den Alltag, tragen als Selbstständiger vielleicht eine hohe wirtschaftliche Verantwortung, stemmen die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie und betreiben Sport wie ein Profisportler. Hinzu kommt, dass Stress nicht gleich Stress ist, sondern von jedem subjektiv anders empfunden wird und man gar nicht das Gefühl hat, dass man sich zu viel vornimmt und zu wenig auf sich selbst achtet.

Sein Herz sollte man jedoch nie aus dem Blick verlieren. Es zählt, sich immer wieder zu hinterfragen, ob das Stresslevel noch im angemessenen Rahmen liegt und ob ausreichend Ausgleich im Umgang mit Stress vorherrscht.

Das ist leichter als gedacht: Jeder kann seinen eigenen Weg finden, Stress abzubauen. Das kann ein Schaumbad am Abend, eine Entspannungstechnik oder regelmäßige, angemessene Bewegung sein. Wichtig ist, dass man sich in dieser Zeit lediglich auf sich konzentriert und dem Herz die Gelegenheit gibt, zu entspannen. Jedes Mal, wenn der Mensch körperlich aktiv ist, ob bei einem Spaziergang oder einer Yogasession, setzt der Körper stimmungsaufhellende Chemikalien, die Endorphine genannt werden, frei. Bewegung baut nicht nur Stress ab, sondern schützt auch vor Herzkrankheiten, indem sie den Blutdruck senkt, den Herzmuskel stärkt und dabei hilft, ein gesundes Gewicht zu halten.

Das Herzzentrum Zürich stehen ihren Patienten mit ihrem gesamten Knowhow und modernster Technik uneingeschränkt zur Verfügung und sind in der Lage die meisten Herzerkrankungen zu finden und zu heilen. Auch sie beobachten mit Enthusiasmus jede weitere Entwicklung in der Zukunft, die ihre Arbeit noch effizienter und erfolgreicher macht. Es wäre jedoch ein Fehler zu glauben, dass man ein krankes Herz schnell und einfach mal kurz minimalinvasiv repariert. Der Eingriff am Herzen ist nach wie vor ein einschneidendes Erlebnis, das nicht völlig frei von Risiken ist.

Zu einer wichtigen Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Herzen gehört es auch, sich direkt um das Organ zu kümmern, wenn man spürt, dass es nicht rund läuft. Je früher man sich um den lebenserhaltenden Muskel kümmert, desto eher kann er mit geringfügigen Maßnahmen wieder zum Laufen gebracht werden und die eigene Lebensqualität bleibt stabil wie sie es ein Leben lang gewesen ist.

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